Was, wenn es gar nicht so schwer sein muss?
Oft zerbreche ich mir den Kopf: „Was könnte ich schreiben?“ „Was soll ich bloggen?“ Ich will, dass es besonders Wow ist. Besonders tief, besonders inspirierend, besonders wertvoll. Als ob jedes Wort eine Offenbarung sein müsste.
Aber geht es nicht eigentlich darum, mich einfach auszudrücken? Das, was gerade in mir ist, sichtbar zu machen. Egal ob in Worten, Bildern oder einer anderen Form. Ist dann Mehrwert, Tiefe oder SEO wirklich das Wichtigste? Oder hält mich dieser Anspruch nur davon ab, überhaupt etwas zu teilen?
Denn seien wir mal ehrlich. Selbst wenn mein Ausdruck nur eine einzige Person erreicht, die sich darin wiedererkennt, die sich inspiriert fühlt oder sich weniger allein mit ihren Gedanken fühlt, dann hat mein Text doch schon seinen Zweck erfüllt. Dann hat er einen Moment der Verbindung geschaffen. Und ist das nicht wertvoller als Perfektion?
Wer hat eigentlich gesagt, dass es perfekt sein muss?
Trotzdem gibt es diese Gedanken. Kurz bevor ich etwas teile, spuken mir Dinge durch den Kopf wie „Interessiert das überhaupt jemanden?“ oder „Was, wenn jemand das ganz anders sieht?“ Dann vergleiche ich mich mit anderen, sehe all die scheinbar klugen, tiefgründigen und stilistisch perfekten Texte und plötzlich erscheint mir meiner nicht gut genug.
Das erzeugt einen Knoten in meinem Kopf. Ich will unbedingt etwas „Gutes“ schreiben. Ich verkrampfe, denke zu viel nach, drehe mich im Kreis. Und dann? Dann kommt gar nichts mehr aus mir heraus. Blockade!
Aber warum eigentlich? Warum machen wir es uns so schwer, wenn es doch eigentlich so einfach sein könnte?

Schluss mit dem ewigen Zweifeln
Schreiben darf leicht sein. Ausdruck darf fließen. Wenn ich später noch etwas überarbeiten, Storytelling einbauen oder den Text für Suchmaschinen optimieren möchte, kann ich das immer noch tun. Aber dieser erste Impuls, der Moment, in dem etwas raus will, ist rein, ungefiltert und ehrlich. Genau das macht ihn so wertvoll.
Meine Challenge für den März
Während ich das hier schreibe, kommt mir eine Idee.
Ich starte eine Challenge mit mir selbst.
Ab sofort und den gesamten März werde ich einfach veröffentlichen. Ohne den Druck, dass es perfekt sein muss. Ohne den Anspruch, dass es tief genug, durchdacht genug oder auf eine bestimmte Weise formuliert sein muss.
Ich werde teilen, wenn ein Impuls da ist. Ohne mir vorher zu viele Gedanken zu machen. Ohne den ewigen Perfektionismus, der mir sowieso nur im Weg steht.
Und ich werde mich nicht festlegen, wo ich poste. Ob auf dem Blog, auf Instagram, im Newsletter oder wo auch immer. Ich lasse es einfach fließen.
Ich will es mir einfach einfach machen. 😉
Bist du dabei?
Vielleicht hast du ja Lust, mitzumachen? Wenn du magst, teile gerne mit mir deine Beiträge, ich freu mich drauf ☺️
Kennst du diese Gedanken auch, bevor du etwas teilst? Hältst du dich manchmal zurück, weil du denkst, es müsste besser sein, durchdachter, wertvoller?
Dann lass uns damit aufhören.
Lass uns uns ausdrücken. Ohne Angst, ohne Selbstzweifel, ohne Perfektionismus.
Denn am Ende zählt nicht, ob es perfekt ist.
Sondern dass es gesagt wurde.
We do it our way. 😊
Eine Antwort
Und wie ich das kenne… lieber erst mal alles checken, ob es denn auch „sicher“ ist und ich Gott und die Welt damit zufrieden mache… paaah, hab ich das satt…. lass es uns ändern, du Vorbild!! 😍♥️